Intro – the audio introduction

A short talk about the compositions of the concert or with the artists of the evening - these are the audio introductions by and with our dramaturge Ulrike Thiele.

With the Intro, you can prepare for the concert in peace at home - or even shortly before, on your way there. It provides background information on the works in the evening's programme, curiosities or key musical moments. One week before the concert, the intro is available online on our website.
You can also listen to all the intros of the current season here.

Frank Strobel zu «Vertigo»

Wenn Frank Strobel bei uns dirigiert, steht Filmmusik auf dem Programm. Zum Saisonabschluss hat er Hitchcocks «Vertigo» mitgebracht, mit der Originalmusik von Bernard Herrmann. Mit Ulrike Thiele spricht Frank Strobel über einen «angeschärften» Impressionismus, über schwindelerregende Momente in Musik und Film sowie über die passende Frisur für Ihren Besuch bei «Vertigo».

Frank Strobel zu «Vertigo»

00:49 Hitchcock und Herrmann
01:02 Bekannte Kinopaare
01:30 Gemeinsame Sprache
01:50 Psycho und Co
02:22 Hitchcock und die Musik
03:08 Herrmanns «Vertigo»-Impressionismus
03:34 Klangthriller
04:35 Der Hitchcock-Akkord
05:15 Scotties Höhenangst
06:15 Die Wiedererkennungsszene
06:45 Schwindelerregende 7 min
07:55 Sogwirkung
08:40 Kim Novaks Dutt

Philip Traugott zur «Carmina Burana»

Paavo Järvi hat ihn einmal sein «zweites Paar Ohren» genannt: Philip Traugott. Der erfahrene Aufnahmeleiter und Produzent ist selbst ausgebildeter Geiger und Dirigent – und seit über 30 Jahren ein wichtiger Weggefährte unseres Music Directors. Mit Ulrike Thiele hat er über ihre besondere Verbindung gesprochen, über die Aufnahmeprojekte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und eine charakterstarke «Carmina Burana».

Intro in englischer Sprache

Philip Traugott zur «Carmina Burana»

00:40 Im Jahr 1987 in West Virginia
01:45 Teil der Familie Järvi
02:10 Arbeit und Freundschaft
03:17 Konzert und Korrekturen
04:16 Das musikalische Ideal
04:45 Akustische Unterschiede
05:30 Klarheit
05:55 Mithilfe von Mikrofonen
06:35 Bruckner, Adams, Orff
08:45 Die richtigen Mikrofone
10:33 Carmina Burana
11:10 Zungenbrecher
12:35 So wenige Takes wie möglich
13:00 Charakterstarke «Carmina»

Herbert Blomstedt

Wenn Maestro Herbert Blomstedt über Musik spricht, hängt das Publikum an seinen Lippen. Unserer Dramaturgin Ulrike Thiele ging es nicht anders. Sie hatte die grosse Freude, ihn zu Hause in Luzern zu besuchen und mit ihm über Bruckner, dessen Fünfte Sinfonie und Herbert Blomstedts «musikalischen Motor» zu sprechen. Dabei vergeht eine knappe halbe Stunde wie im Flug – hören Sie selbst.

Intro mit Herbert Blomstedt

00:30 Der immer neue Blick auf Bruckner
00:54 Ausnahmsweise nur eine Fassung
01:20 Zehn Extra-Trompeten
02:20 Bruckners beste Gedanken
02:30 Überarbeitungen der Sinfonien
03:30 Das hat das Werk fast umgebracht
04:50 Der Wunsch nach Erfolg
05:15 Das Zentrum der Fünften
05:35 Wunderbar spontane Musik
06:10 Harte Arbeit bei Beethoven, Brahms und Bruckner
07:00 Die lange, langsame Einleitung als Schlüssel
09:10 Ich werde davon nie müde!
10:20 Geduldig mit Bruckner, nicht mit sich selbst
11:05 Seit 40 Jahren mit dem Tonhalle-Orchester Zürich
11:30 Die Freiheiten als Gastdirigent*in
14:45 Das Populäre war mir immer verdächtig
15:10 Publikumsgeschmack
18:00 Goethe als Ratgeber
18:40 «Mission» Stenhammar
19:15 Furtwänglers Bruckner in Stockholm
20:30 Trotz als Motor
24:15 St. Florian in Luzern
25:20 Unter der Orgel
26:00 Bewusste Grösse und Demut

Lucie Horsch

Wenn es eine schafft, ein allfälliges Kindheitstrauma von der Blockflöte wegzublasen, dann Lucie Horsch. Im Gespräch mit Ulrike Thiele erzählt sie, warum die Blockflöte eine Orgelpfeife ist, wer ihr Blockflötengrossvater war und warum Charlie Parker sie inspiriert.

Intro mit Lucie Horsch

00:25 Zum Glück auf eigenen Wunsch
00:49 Cello, Cello, Geige, Blockflöte
01:02 Von Anfang an begeistert
01:26 Ja, das geht auch professionell
02:07 Der Reiz des Verletzlichen
02:43 Der Blockflötengrossvater
03:55 Frans Brüggen und das Tonhalle-Orchester Zürich
04:14 Blockflöte statt Cembalo
05:26 Bachs Kantaten und die Orgelpfeife
06:00 Telemann als Blockflöten-Experte
07:14 Das Loch in der Musikgeschichte
07:46 Charlie Parker mit der Blockflöte
08:23 Neue Herausforderungen
08:51 Im Dialog mit dem Orchester

Assistant Conductor Holly Choe

Als unsere Assistant Conductor weiss Holly Choe, wie es jungen Dirigent*innen geht, wenn sie an das Pult eines grossen Orchesters treten. Vor der Conductors' Academy mit Paavo Järvi und dem Tonhalle-Orchester Zürich hat Holly mit Ulrike Thiele über die Herausforderungen für junge Dirigent*innen gesprochen, über den Unterschied zwischen Meisterkursen und Dirigier-Wettbewerben, über die Kunst, mit fast nichts Grosses zu bewirken und warum die sechs Teilnehmer*innen wie Schwämme sein sollten.

Intro in englischer Sprache

Holly Choe über die Conductors' Academy

00:40 Der erste grosse Meisterkurs ...
01:10 ... so viele Augen und die eigenen Zweifel
01:55 Von der Blaskapelle zum Orchester
03:43 Diese Academy ist besonders
04:28 Paavo Järvi als Vorbild
05:07 Das beste Stück überhaupt!
05:41 Meisterkurs oder Wettbewerb?
07:45 Starkes Rückgrat
08:25 Darum Beethovens Erste mit mir
09:09 Gute Ideen, nicht nur gutes Gefühl
09:45 Soziale Intelligenz
10:37 Der Lehrer als Psychologe
11:51 Die Magie von Maestro Haitink
13:14 Alles aufsaugen wie ein Schwamm

John Adams über John Adams

Direkt nach der ersten Orchesterprobe hat Ulrike Thiele unseren Gastkünstler John Adams getroffen, dessen musikalischen Kosmos wir in dieser Saison entdecken. Er hat ihr verraten, dass sein Beruf ähnliche Arbeitszeiten mit sich bringt wie für einen Bankangestellten. Ausserdem erfahren Sie, was Bruckner in der Wüste von Nevada verloren hat und was die Musik von Jimmy Hendrix mit unserer musikalischen Grammatik verbindet.

Intro in englischer Sprache

John Adams über John Adams

00:54 «Kosmos» ist ein grosses Wort
01:35 Die Verwandlung vom Komponisten zum Dirigenten
02:12 Reise zu Carl Gustav Jung: 1983
03:33 Was bisher geschah ...
04:08 Extrovertiert und laut
04:33 Lyrische Momente mit Víkingur Ólafsson
05:12 Mit Paavo Järvi zu Charles Ives
05:41 Das romantische Bild vom Komponisten
06:16 Nine to five
07:19 Computer statt Klavier
08:52 Inspiration
09:49 Bruckner in Nevada
10:37 Rhythmus und musikalische Grammatik
11:47 Europa und die USA
12:35 Ausblick

Frank Strobel über «Die Nibelungen»

Der Filmmusikexperte und Dirigent Frank Strobel spricht mit Ulrike Thiele über die Sogwirkung des Filmepos «Die Nibelungen», darüber, was die Filmmusik von Huppertz mit Wagners Musik verbindet und was diese mit «Star Wars» zu tun hat.

Frank Strobel über «Die Nibelungen»

00:30 Episch: Nibelungen und Metropolis
01:00 Die Nibelungen und Wagner
01:45 Eine Sage, zwei Welten
02:12 Bildwelt der 1920er-Jahre
02:52 Die Musik von Gottfried Huppertz
03:20 Schreker, Zemlinsky, Strauss und Huppertz
03:40 Verbunden durch Leitmotive
04:11 Siegfried, Kriemhild und Hagen
04:45 Gleich zwei grosse Filmabende
05:02 Der Sog in eine andere Welt
05:40 Eine grosse Geschichte!
06:15 Neuinstrumentierung
06:25 Der Klavierdirektionsstimme sei dank
07:35 Film und Musik
07:45 Das legendäre Trio
08:25 Gesamtkunstwerk
08:52 Ohne Wagner kein «Star Wars»

Musikausschnitte mit freundlicher Genehmigung von hr-music/Pan Classics.
hr-Sinfonieorchester, Dirigent: Frank Strobel

Ilya Gringolts

Der Solo-Geiger Ilya Gringolts erzählt Ulrike Thiele in diesem Intro, warum Zürich seine Wahlheimat geworden ist, warum auch ein Orchester Kammermusik machen kann, was er gerne von seinen Jazz-Kommilitonen gelernt hätte und was Acid Dreams mit der Musik von John Adams zu tun haben.

Ilya Gringolts

00:22 Das ist mein Zuhause!
00:44 Das schöne Mädchen
00:57 Zwischen New York und irgendwo

01:37 Alles ist Kammermusik
02:22 John Adams' Violinkonzert
02:37 Mainstream auf höchstem Niveau
03:00 Vintage Adams
03:36 Sheherazade
04:07 Herausforderung Rhythmus

04:50 Groove der Jazzer
05:43 Zauber der endlosen Melodie in neuer Musik
06:50 Solo als Traumgestalt

07:11 Out-of-Body-Experience

Adams und Elgar

Ulrike Thiele hat den Dirigenten Robert Trevino abends im Hotelzimmer getroffen – zumindest per Videogespräch.
Er hat erzählt, was Beyoncé und Boulez verbindet, warum der Komponist John Adams in den USA so bekannt ist wie eine Football-Legende und warum er ein völlig falsches Bild von Elgar hatte.

Intro in englischer Sprache

Adams und Elgar

00:30 Abends im Hotelzimmer...
00:52 ... mit George Michael, Beyoncé und Boulez
01:41 Adams, wow, wirklich coole Musik
02:20 Das Erbe von Edo de Waart in Rotterdam
02:38 First Date in Spain
03:10 In 200 Jahren: «next to Beethoven»
03:30 USA und Europa
04:18 Wahrlich international
04:36 Bekannt wie Football-Legende Peyton Manning
05:30 Zeitreise zu Columbo
06:40 Musik der Gegensätze
07:12 Ausdruck und Technik
08:02 Adams und Elgar
08:50 Please not Elgar!
09:52 Unerwartete Liebe
10:27 Internationaler Komponist aus England

Martinů und Brahms

Paavo Järvi spricht mit Ulrike Thiele über die besondere Energie der Schwestern Katia & Marielle Labèque, den mitreissend-tänzerischen Favoriten seiner Kindheit Martinů und wie er Brahms' Erste Sinfonie immer wieder neu entdeckt.

Intro in englischer Sprache

Martinů und Brahms

00:23 Once in Paris…
00:57 Die besondere Energie der Labèque-Schwestern
01:24 Die beste Gelegenheit, etwas zum ersten Mal zu hören
01:45 Unverkennbar Martinů!
02:42 Favorit der Kindheit
03:38 Brahms und Martinů, zwei wunderbar eigene Welten
04:23 Frische Ohren für Brahms
05:03 50-60 Mal Brahms Erste
05:30 Brahms' Orchester
06:35 Immer neue Perspektiven auf Brahms

Schostakowitsch und Beethoven

In diesem Intro spricht die Dramaturgin Ulrike Thiele mit Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen darüber, warum Schostakowitschs Violinkonzert lange in der Schublade verschwand, über komponierten Widerstand, eine überraschend lyrische «Eroica» und was Schostakowitsch und Beethoven verbindet.

Schostakowitsch und Beethoven

00:14 Warum Schostakowitschs Violinkonzert so lange in der Schublade verschwand
02:35 Schostakowitschs komponierter Widerstand
04:45 Was wir von einer Interpretation mit Janine Jansen und Paavo Järvi erwarten können
05:45 Beethoven neu entdecken
07:45 Die lyrische «Eroica»
08:50 Hans-Joachim Hinrichsens Schlüsselmomente der «Eroica»
11:08 Was Schostakowitsch und Beethoven verbindet

We thank our partners