Georgien-Schwerpunkt
Vier Musiker*innen aus Georgien sind in der Saison 2026/27 zu erleben.
Georgien hat sich in den vergangenen Jahren zu einer eigentlichen Talentschmiede entwickelt. «Das hat viel mit der Mentalität einer kleinen Kultur zu tun, wo man junge Künstler unterstützt und fördert», sagt Paavo Järvi.
So ist es kein Zufall, dass in dieser Saison gleich vier Musiker*innen aus dem Land zwischen dem Kaukasus und dem Schwarzen Meer auftreten. Nicht nur unsere Fokus-Künstlerin Khatia Buniatishvili kommt aus Georgien – sondern auch die Geigerin Lisa Batiashvili, die seit langem regelmässig mit dem Orchester zusammenarbeitet. Diesmal bringt sie neben dem Violinkonzert von Szymanowsky zwei junge Pianisten nach Zürich, die von ihrer Stiftung gefördert werden: Tsotne Tzedginizde (*2009) und Giorgi Gigashvili (*2000). Beide haben sich dem Zürcher Publikum bereits in der Série jeunes vorgestellt, nun debütieren beide in einem Orchesterkonzert. Giorgi Gigashvili, der bei weitem nicht nur klassisch unterwegs ist, wird in einer tonhalleLATE auch im Dialog mit elektronischen Klängen zu erleben sein. Zudem werden er und Lisa Batiashvili ein gemeinsames Rezital gestalten – unter anderem mit einem Werk ihres Landsmannes Josef Bardanashvili.
