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MÄR SO

Literatur und Musik

«Ruhm statt Rausch: Johannes Brahms und Gottfried Keller»
Felix-Andreas Genner Klarinette
Isabelle Weilbach-Lambelet Violine
Aurélie Banziger Violine
Johannes Gürth Viola
Gabriele Ardizzone Violoncello
Manfred Papst Einführung
Helmut Vogel Lesung
Johannes Brahms Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Gottfried Keller Auszüge aus "Der grüne Heinrich"
Beginn 11H15

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich
Preise CHF 35
Helmut Vogel (Foto: zvg)
Ehre oder Ehe? Beides zusammen bleibt für Gottfried Keller und Johannes Brahms unerfüllt. Wohl strebten sie beide nach einer gesicherten bürgerlichen Existenz und erreichten auch Wohlstand und berufliche Erfolge. Aber das Liebesglück blieb ihnen versagt. Diese unerfüllte Sehnsucht wurde sowohl für das Schaffen Gottfried Kellers wie für Brahms‘ Komponieren zentral. Als Gottfried Keller einst von seiner Geliebten abgewiesen wurde, fasste er den Entschluss, der Liebe zu entsagen und sich fortan der «lieblichsten der Dichtersünden» zu ergeben: «schöne Frauenbilder zu erfinden, wie die bittere Erde sie nicht kennt». Wer hinhorcht, hört diese Gedanken in Brahms’ Werken nachhallen.
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