BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Tonhalle-Orchester Zürich//NONSGML//EN
METHOD:PUBLISH
CLASS:PUBLIC
BEGIN:VEVENT
UID:105712669dab55a55fdc
DTSTART:20250202T101500Z
DTEND:20250202T113000Z
DTSTAMP:20250202T101500Z
CREATED:20260411T205554Z
LAST-MODIFIED:20260411T205554Z
SUMMARY:Kammermusik-Matinee
DESCRIPTION:Klarinette und Streichquartett – ein längst etabliertes Ensemble, für das Komponist*innen seit der Erfindung der Klarinette in der Mitte des 18. Jahrhunderts herausragende Werke schufen. Besondere Aufmerksamkeit kommt immer noch Johannes Brahms’ Klarinettenquintett op. 115 zu, das entstand, nachdem er seine Arbeit als Komponist eigentlich bereits beendet hatte und 1891 den Klarinettisten Richard Mühlfeld kennenlernte, der ihn zu neuen Werken inspirierte. Die Besonderheit an diesem Werk ist, dass die Klarinette mit der Klangfarbe eines Holzblasinstruments den Charakter des Quintetts massgeblich prägt. Fast 40 Jahre vor Brahms erkundete etwa auch Amilcare Ponchielli in Italien diese Klangfarben, indem er gleich zwei Klarinetten einem Streichquartett gegenüberstellte und so eine Art musikalisches Zusammentreffen konstruierte (it. «Il convegno»). Und im 20. Jahrhundert war es dann mitunter der Engländer York Bowen, der diese Klangwelt nochmals erweiterte: Als einer der ersten brachte er die Bassklarinette aus dem Orchester in das kammermusikalische Ensemble. So prägten alle – Bowen, Brahms und Ponchielli – auf unterschiedlichste Weise das Repertoire der Klarinette und des Streichquartetts.\n\nYork  Bowen «Phantasy Quintet» op. 93 für Bassklarinette und Streichquartett\n\nJohannes  Brahms Klarinettenquintett h-Moll op. 115\n\nAmilcare  Ponchielli Divertimento op. 76 «Il convegno» (Arr. für zwei Klarinetten und Streichquartett)
LOCATION:
URL:https://tonhalle-orchester.ch/konzerte/kalender/kammermusik-matinee-1871409/
SEQUENCE:0
STATUS:CONFIRMED
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR