16.

MAI DO

Kammermusik-Lunchkonzert im Kaufleuten

«Heimat» – Raff, Gouvy, Mendelssohn: Heimatlos
Haika Lübcke Flöte
Esther Pitschen Amekhchoune Flöte
Isaac Duarte Oboe
Martin Frutiger Oboe
Florian Walser Klarinette
Diego Baroni Klarinette
Michael von Schönermark Fagott
Hans Agreda Fagott
Mischa Greull Horn
Karl Fässler Horn
Jörg Hof Trompete
Tobias Epp Ophikleide
Joachim Raff Sinfonietta F-Dur op. 188 für doppeltes Bläserquintett
Théodore Gouvy "Petite Suite Gauloise" op. 90 für Bläsernonett
Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre für Harmoniemusik C-Dur op. 24 ("Nocturno") für elf Blasinstrumente
Beginn 12H15

Preise CHF 30
Die drei Komponisten Raff, Gouvy und Mendelssohn waren auf ganz unterschiedliche Weise heimatlos. Joachim Raff, halb Schweizer, halb Deutscher, wurde als «unerwünschter Ausländer» aus seinem Heimatkanton Schwyz ausgewiesen und lebte in verschiedenen deutschen Städten, bis er in Frankfurt am Main zum Konservatoriums-Direktor ernannt wurde. Louis Théodore Gouvy war als Franzose aus dem deutsch gewordenen Saarland in keiner der beiden Welten recht zu Hause; und Felix Mendelssohn Bartholdy bewegte sich zwischen dem Judentum seiner Familie und seiner protestantischen Konfession.
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