15.

MAI FR

Anja Harteros – Strauss' «Vier letzte Lieder»

Tonhalle-Orchester Zürich
Marek Janowski Leitung
Richard Wagner Ouvertüre und Bacchanale aus "Tannhäuser"
Richard Strauss "Vier letzte Lieder"
Pause Richard Wagner "Siegfried-Idyll"
Richard Strauss "Tod und Verklärung" op. 24, Tondichtung für grosses Orchester
Tonhalle Maag (Konzertsaal)
Beginn 19H30

Weitere Konzertdaten:
14.05.2020 – 19H30

Preise CHF 135 / 110 / 75 / 40

Einführung

Beginn 18H30 Tonhalle Maag (Klangraum)
mit Michael Meyer

Anja Harteros (Foto: Markus Tedeskino)
Marek Janowski (Foto: Felix Broede)
«Sträusschen»! Familie Wagner konnte ganz schön den Tarif durchgeben, wenn es darum ging, andere so zu wertschätzen, dass die augenblicklich merkten, wer hier Richard der Erste sei. In diesem Fall war das «Sträusschen» Richard Strauss. Er seinerseits spöttelte als junger Mann über Wagners Siegfried: « … das klingt so dumm, dass ich gerade hinaus gelacht habe.» Ob dumm oder nicht, kann an diesem Abend selber überprüft werden anhand Wagners Siegfried-Idyll sowie der Ouvertüre aus Tannhäuser. Und auch Strauss kommt beim Tonhalle-Orchester Zürich und Dirigent Marek Janowski nicht zu kurz, sondern mit seiner frühen Tondichtung «Tod und Verklärung» zu Wort, oder besser: zu Klang. Dass der Münchner seine anfängliche Verachtung ablegte und zum Wagnerianer wurde, ist Geschichte. Dass er, hätte er Sopranistin Anja Harteros gekannt, seine «Vier letzten Lieder» für sie komponiert hätte, ist Spekulation. Aber eine mit Fug und Recht.
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