Wed 19. May 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30
Fri 21. May 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30

21.

MAY FRI 19H30

Paavo Järvi – Mendelssohns «Italienische»

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Music Director
Steven Isserlis Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 MWV N 13
Edward Elgar Cellokonzert e-Moll op. 85
Pause Arvo Pärt – Creative Chair «Silhouette» (Hommage à Gustave Eiffel) für Streichorchester und Schlagzeug
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 MWV N 16 «Italienische»

Prices CHF 160 / 125 / 80 / 40

Einführung

Start 18H30 Tonhalle Maag (Klangraum)
mit Michael Meyer

Ausklang

Nach dem Konzert im Konzertfoyer
mit Ilona Schmiel und Gästen

Paavo Järvi, Music Director Tonhalle-Orchester Zürich (Foto: Alberto Venzago)
Steven Isserlis (Foto: Satoshi Aoyagi)
Seine Gesundheit? Dahin. Die Welt? Ein Trümmerhaufen. Die Lage? Zum Verzweifeln. Und was tut der Edward Elgar 1919? Er schreibt ein Cellokonzert. Sein letztes vollendetes Werk wird eine klingende Weltenumarmung werden, voller Melancholie und dabei so einfach: Sechs wiegende Töne, als summte jemand ein Lied. Doch wer sie hört, ist augenblicklich berührt. Sich entziehen? Ausgeschlossen. Das weiss auch der britische Cellist Steven Isserlis, dessen Elgar-Interpretation nicht zufällig preisgekrönt ist. Auch sonst bewegt sich Isserlis in guter Gesellschaft. Sein Urahne war Überflieger Felix Mendelssohn. Der komponierte mit Fünfzehn seine 1. Grosse Sinfonie. Und was tut der Mann? Schämt sich dafür neun Jahre später in Grund und Boden: «Können Sie die Aufführung noch verhindern, so thun Sie mir einen Gefallen. Weil mir das Stück wirklich kindisch vorkommt», schrieb er an Henriette Voigt. Auch Jugendsünden haben eben verschiedene Gesichter.
Radio SRF 2 Kultur: Schicksalssinfonie aus Zürich
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